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Mittwoch, 9. Dezember 2020

# 140 - "Sag doch 'Ich liebe dich' (Bla, bla, bla)" - Love Generation (1975)

Manchmal liegt das Gute so nah und ist doch so fern, weil einem einfach nicht die richtigen Worte (zur rechten Zeit) einfallen. Davon kann auch die heutige Gruppe ein Lied singen (#schlechterscherzolé).



LOVE GENERATION

A: Ja, wir verreisen (M & T: Frank Cornely)
B: Sag' doch "Ich liebe dich" [Bla, Bla, Bla - Squallor] (M: Giancarlo Bigazzi, Daniele Pace & Gaetano Savio / dt. T: Fred Jay)

1975, United Artists, UA 35 851
Produziert von Günter Henne & Joachim Heider


Die Love Generation war eine deutsche Popgruppe, die 1971 aus den "Cornely Singers" hervorging. In wechselnder Besetzung existierte die Gruppe bis 1978.
1975 bestand die Gruppe aus Gitta Walther (1940-2014), Birgit Laury (* 1946), Lucy Neale (* 1948), Peter Hedrich (* 1948) und Timothy Touchton (* 1946). Bis auf Birgit Laury waren alle auch solistisch tätig.
Lucy Neale, die zuvor bei "Family Tree" war, und Gitta Walther gehörten in den 80er-Jahren zu dem Damenquartett "Hornettes". Gitta Walther, die eine gefragte Studiosängerin war (von ihr stammt der legendäre Schrei in "Lady Bump" von Penny McLean), versuchte sich unter dem Pseudonym "Jackie Robinson" auch als Discosängerin. Peter Hedrich gelang 1979 als "Peter Kent" mit "It's a reel good Feeling" ein Hit. Auch Timothy Touchton, der bereits mit Lucy Neale bei "Family Tree" war, machte solistisch weiter.

Bekanntere Titel der Gruppe waren: "Love for everybody" (1971), "Israel" (1972), "Morning of my Life" (1973), "Goin' Downtown" (1973), "Hör' wieder Radio" (1975 - Teilnahme am deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest) oder "Thomas Alva Edison" (1976 - Teilnahme am deutschen Vorentscheid für den ESC).

Der in Linz geborene Textautor Fred Jay (1914-1988) hatte bereits in den 40er- und 50er-Jahren erste Erfolge als Texter. In den 70er-Jahren schrieb er u. a. folgende Titel: "Diese Welt" (Katja Ebstein, 1971), "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo" (Christian Anders, 1972), "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" (Jürgen Marcus, 1972), "Fahrende Musikanten" (Nina & Mike, 1973), "Ein Schlafsack und eine Gitarre" (Renate & Werner Leismann, 1973) oder "Wir lassen uns das Singen nicht verbieten" (Tina York, 1975).


Bla-Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla
Sag' was du wirklich denkst

Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Blaaaaha
Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla-Bla-Bla
Sag' was du wirklich denkst

Mit dir allein zu sein
Erfüllt zu Träumerein
Dir fallen jederzeit die rechten Worte ein
Du bist so wunderbar
Ich mag dein rotes Haar
Dein Gang ist federleicht
Dein Lächeln unerreicht

Bla-Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla
Bla-Bla-Bla-Bla-Bla
Sag' was du wirklich denkst

Du siehst ganz reizend aus
Machst dich gewaltig raus
Wenn du so sprichst zu mir
Strahl ich und glaub' es dir

Und deiner Augen Glanz
Der fasziniert mich ganz
Das hört sich beinah an
So wie ein Kitschroman

Sag' doch "Ich liebe dich"
Einfach "Ich liebe dich"
Sag' doch, du willst nur mich
Denn darauf warte ich

Wenn du das Richt'ge denkst
Weißt du schon längst
Ich bin für dich schon da
Ganz ohne "bla, bla, bla"


Zweifellos ein großartiges Machwerk. Ist es denn nicht oft so, dass man seinem Partner oder seiner Partnerin manchmal gar nicht zuhören kann, weil man von den sich bietenden Reizen so genervt ... angeekelt ... becirct ist, das man der anderen Person zwar förmlich an den Lippen hängt, aber das Einzige, was der Organismus abspeichern kann, ist "Bla bla bla". In dieser Situation ist es übrigens äußerst gefährlich, negativ durch einen Unachtsamkeitsfehler aufzufallen. Eine falsche Beantwortung der Folgefrage: "Was hab' ich denn gerade gesagt?" kann zu schwerwiegenden Problemen führen, die schlimmstenfalls ein Beziehungsende (oft sogar durch das unerwartete, plötzliche und vor allem tragische Ableben einer der beteiligten Personen) bedeuten.
In diesem Fall können wir uns aber entspannt zurücklehnen, den beiden Turtelnden zuhören und hoffen, dass sie irgendwann wieder Zugang zu ihrem Sprachzentrum erhalten.

Dienstag, 8. Dezember 2020

# 139 - "Dum-Didel-Dum" - Patricia Cramer (1974)

** YEAH! Wir haben die 2.000-Besucher-Marke geknackt! **

Vielen Dank für eure Treue in den letzten Monaten! Es erfüllt mich mit großer Freude, dass ich anscheinend nicht die einzige Person bin, die in diesem Blog mitliest ;) Ich verspreche euch, die schrecklichschönen Songs werden mir so bald nicht ausgehen.

 


PATRICIA CRAMER

A: Dum-Didel-Dum (M & T: Horst Hornung)
B: Herrliche Träume (M & T: Horst Hornung)

1974, Jupiter Records, 13 322 AT
Produziert von Horst Hornung


Patricia Cramer wurde um 1959 geboren. Die Plattenfirma, die besonders intensiv versucht hat, ihre Karriere zu pushen, war äußerst ambitioniert in der Bewerbung ihres neuen Schützlings: "Teen-Prinzessin mit Märchenstimme". Tatsächlich wurde Patricia Cramer zur "Teen-Prinzessin '74" gekürt. In welchem Zusammenhang ist aber unklar - sie wurde weder "Bravo-Girl des Jahres" noch war sie Teilnehmerin der "International Teen Princess" (1973 holte sich übrigens tatsächlich die deutsche Ute Kittelberger den Sieg!). 

"Patricia ist jetzt gerade 15 Jahre jung und schon auf dem besten Weg, ein hell leuchtender Stern am deutschen Schlagerhimmel zu werden. Entdeckt wurde sie im Frühling 1973 bei einem Talentwettbewerb in Darmstadt. Unser schnuckeliger Teenager (158 cm klein) spielt Gitarre, möchte aber auch noch Bass lernen. Dazu hat sie aber nicht genügend Zeit, sie geht noch zur Realschule."

Schnuckelig ist auch ein Attribut, das man heute keinem jungen Mädchen mehr auf die Plattenhülle schreiben würde ...

"Aufgefallen ist sie mit ihrer frischen Stimme und dem für sie charakteristischen Timbre bei den Pfadfindern." Ah ja. Die waren ja immer schon als Talentschmiede bekannt und nicht dafür, dass man lernt, wie man am besten ein Zelt aufstellt oder so.

"In ihrer Plattensammlung überwiesen Interpreten wie Suzi Quatro, T. Rex, Bernd Clüver, Cindy & Bert." <-- DAS ist auch eine ziemlich harte Kombi!

"Wir sind davon überzeugt, dass Patricia in einiger Zeit bald so bekannt ist wie ihre Vorbilder. Patricia Cramer ist d i e Entdeckung der letzten zwei Jahre!" Tja, beides ist nicht eingetreten. Und ich muss zugeben: zu Recht! Da gab es tatsächlich deutlich begabtere Sängerinnen.

Patricia Cramer, die damals scheinbar auch in Darmstadt lebte, veröffentlichte zwischen 1974 und 1975 insgesamt drei Singles. Weitere Titel waren "Teenage Romeo", "Hello, little Joe", "Ich bin wieder zu Hause" und "Er heißt Michael". Keine der drei Singles wurde in Deutschland ein Hit. Auf holländischen Piraten-Radiosendern wurde sie allerdings häufig gespielt. Dieser Umstand führt dazu, dass sich ihre Singles heute noch für teilweise dreistellige Beträge verkaufen lassen. 
Laut Informationen aus einem Online-Musikforum ist sie im Jahr 2007 verstorben.


Horst Hornung, der in den frühen 70er-Jahren auch selbst als Sänger in Erscheinung trat, war bereits öfter auf meinem Blog zu Gast. Klingende Titel aus seiner Feder waren beispielsweise "Arthur Infernale" (Maggie Mae, 1975), "Liebt er dich, wie ich dich liebe?" (Roy Black, 1975), "Wer trinkt schon gern den Wein allein?" (Roberto Blanco, 1978), "Tut-Ench-Amun" (Penny McLean, 1979) oder "Die Familie hat 'nen Knall" (Rex Gildo, 1979).



Wo geht er hin, kommt er her?
Didel-Didel-Didel-Dum Didel-Dum-Didel-Dum
Nichts was er tut, fällt ihm schwer
Didel-Didel-Didel-Dum Didel-Dum-Didel-Dum

Ja, der Spielmann ist unser Freund
Wir haben nie mit ihm geweint
Wenn er spielt sind wir froh
Sein Lied geht so Didel-Didel-Dum

Dum-Didel-Dum-Didel-Dum
Didel-Didel-Didel-Dum-Didel-Dum-Didel-Dum
Dum-Didel-Dum-Didel-Dum 
Didel-Didel-Didel-Dum-Didel-Dum-Didel-Dum

Er singt sein Lied überall
Didel-Didel-Didel-Dum Didel-Dum-Didel-Dum
Und wenn's gefällt noch einmal
Didel-Didel-Didel-Dum Didel-Dum-Didel-Dum

Refrain

So wie er kam, ging er fort
Didel-Didel-Didel-Dum Didel-Dum-Didel-Dum
Sein Lied war sein Abschiedswort
Didel-Didel-Didel-Dum Didel-Dum-Didel-Dum

Ja, der Spielmann war unser Freund
Wir haben nie mit ihm geweint
Und sein Lied, ja das geht für immer um
Didel-Didel-Dum


Eines kann ich euch sagen: Wenn dieser Spielmann den ganzen Tag mit seiner piesigen Blockflöte um die Häuser zieht und dabei diesen nervigen Ohrwurm dudelt, dann wäre er ganz sicher nicht mein Freund! "Nichts was er tut, fällt ihm schwer" - ja, vor allem anderen Leuten auf die Nerven zu gehen. Das scheint mir seine Hauptbeschäftigung zu sein!
Schön, dass es in den 70er-Jahren schon ausreichend für eine gute Freundschaft war, dass man nicht zusammen weint. Toll. Das ist wirklich beeindruckend. Patricia hat anscheinend noch nie mit ihren Freunden Zwiebeln geschnitten. Das wäre nämlich ein ziemlich (Achtung: schlechter Wortwitz) einschneidendes Erlebnis gewesen!
"Und sein Lied, ja , das geht für immer um - Didel-Didel-Dum", ja das ist tatsächlich eine Drohung. Ich fürchte dieser Spielmann war so etwas wie der erste analoge Trojaner, dessen Anwesenheit zu einem ziemlichen Crash in der menschlichen Hardware führt. Danach kannst die Festplatte vermutlich in die Tonne schmeißen und maximal noch als Klatsch-Statist im Musikantenstadl vermittelt werden.

Ich warne euch wirklich! Di-didel-eser Song hat es wirklich in sich. Man muss aufpassen, dass da-dum-ruch nicht der eigene Sprachfluss gestört wird. Ist di-didel-es, der Fall, dann hilft nur noch ... Dum-Didel-Dum-Didel-Dum Didel-Didel-Didel-Dum ...

Montag, 23. November 2020

# 126 - "Rab-da-da-dab" - Martin Mann (1973)

Ich weiß, die anspruchsvollen Worte von Kristin Bauer-Horn gestern waren ein bisschen zu ernsthaft - vor allem an einem Sonntag. Ich gelobe Besserung für den Start in die Woche und habe sogleich ein eher dadaistisch-anmutendes prosaisch-lyrisches Musikstück ausgegraben. Wohl bekommt's!




MARTIN MANN

A: Rab-da-da-dab (M: Martin Mann / T: Jean Frankfurter & Michael Holm)
B: Goodbye Marie (M: Mal Sondock / T: Michael Holm)

1973, Decca, D 29 208
produziert von Michael Holm

Treuen LeserInnen wird der Herr auf dem Singlecover vermutlich noch von seiner glorreichen Performance einer Albert-Hammond-Coverversion in Erinnerung sein (# 14).
Martin Mann alias Mario Löprich (* 1944 in Wien) begann seine Musikkarriere 1960 mit dem Titel "Wann hast du Geburtstag?" (damals noch unter dem Pseudonym Mario Loss). Bis 1964 folgten vier weitere Schallplatten bei insgesamt drei Plattenfirmen. Er studierte Musik und nahm Schauspiel- und Tanzunterricht, ehe 1969 Michael Holm (der parallel gerade mit "Mendocino" einen Riesenhit gelandet hatte) auf den jungen Sänger mit dem Schnäuzer aufmerksam wurde und ihn unter seine Fittiche nahm.
In den Folgejahren folgten einige Hits, wie z. B. "Cecilia" (# 38, 1970), "Meilenweit" (# 8, 1971), "Heut' ist mir alles egal" (# 36, 1971), "Strohblumen" (# 41, 1977) oder "Memories" (# 69, 1980).
In dieser Zeit war er aber nicht nur als Interpret, sondern auch als Komponist und Autor tätig, so z. B. für Tony Marshall, Jürgen Marcus, Tina York, Chris Roberts, Roland Kaiser, Rex Gildo, Ingrid Peters, Nicole oder Roberto Blanco.


Rab-da-da-dab, Rab-da-da-di
Heut' wird getanzt und geküsst wie noch nie
Rab-da-da-dab, Rab-da-da-di
Süß ist der Wein und der geht in die Knie

Rab-da-da-dab, Rab-da-da-di
Ich weiß ein Spiel und ich hab' Fantasie, oh
Rab-da-da-dab, Rab-da-da-di
Bleib' noch uns ruft schon der Hahn morgen früh

Hell war das ganze Haus
Voll Musik und Tanz
Ich stand davor als ein Fremder

Da kam ein Mädchen raus
Nahm mich bei der Hand
Sagte: "Komm herein, ich lad dich ein"

Wir singen
Refrain

Mädchen, ich hab' dich gern
Deinen roten Mund
Deine gold'nen Haare

Wenn du nicht schüchtern bist
Werden wir ein Paar
Und wir singen noch so manches Jahr wie heute

Refrain

Rab-da-da-dab, Rab-da-da-di
Ich weiß ein Spiel und ich hab' Fantasie, oh
Rab-da-da-dab, Rab-da-da-di
Bleib' noch uns ruft schon der Hahn morgen früh
 

Ob Rabdadadab und Rabdadadi ein Paar sind? Möglicherweise sind sie die Hauptdarsteller in einem ganz berühmten Bollywood-Film (vermutlich mit Shah Rukh Khan - nein, nicht Shir Khan aus dem Dschungelbuch :P).
Fraglich ist aber ob den beiden nicht besser zu raten gewesen wäre, bei der körperlichen Ertüchtigung (vgl. tanzen) auf alkoholische Beiwerke (süßen Wein) zu verzichten. Knieprobleme sind nie förderlich (am wenigsten, wenn man hauptberuflich Bollywood-Schauspieler ist). Um welches Spiel es hierbei geht, meine ich aber bereits zu erahnen. Ich nehme an, dass in diesem Fall eher Bettakrobatik eine Rolle spielt - vor allem wenn man das ländliche Ambiente (inklusive Bio-Wecker, vgl. Hahn) mit einbezieht. 

Dennoch muss man sich gewisse Phrasen dieses romantischen Songs doch genauer auf der Zunge zergehen lassen:

Hell war das ganze Haus
Voll Musik und Tanz
Ich stand davor als ein Fremder

Da kam ein Mädchen raus
Nahm mich bei der Hand
Sagte: "Komm herein, ich lad dich ein"

Das hätten wohl weder Heine noch Schiller romantischer ausdrücken können. 
Wir fassen zusammen: die Hausbesitzer müssen Geld haben, da sie die Stromrechnung bezahlen können. Indoor findet eine Party mit etwaiger Damenwahl statt, nur unser Hauptprotagonist ist zu diesem launigen Party-Happening nicht eingeladen. Glück im Unglück: Eine der Damen macht grad Rauchpause (oder muss austreten, weil indoor alle stillen Örtchen besetzt sind?) und erwischt den kleinen Knilch beim Spannen durch das Wohnzimmerfenster. Na das gibt aber ein Hallo!

Und der junge Mann kommt gleich zur Sache: Nach der braven Anführung der ins Auge stechenden Attribute (Mund, Haare), engagiert er sie gleich als Lebensabschnittspartnerin auf Dauer - aber nur unter der Voraussetzung, dass sie "nicht schüchtern" ist. Sagt genau der Richtige. Wer hat hier nochmal die Initiative übernommen, als der feine Herr zu feige war, an der Tür zu klingeln? Genau ...

Martin Mann hatte in den frühen 70er-Jahren anscheinend ein großes Faible für enge Kleidung. Auch dieses Outfit erweckt den Eindruck, als hätte man ihm die Kleider förmlich auf den Körper genäht. Hochachtung, dass hier atmen und (!) singen gleichermaßen möglich ist. Ich glaube übrigens, dass es sich tatsächlich um Hose und Weste handelt - auch wenn ich ihm durchaus einen Einteiler zutrauen würde. 
Bei 0:47 stellt man allerdings fest, dass bestimmte Dinge nicht so leicht durchführbar sind (spontanes hinsetzen beispielsweise).
Besonders schön ist der Moment, als er ganz "improvisiert" (bestimmt ...) auf die Idee kommt, eine holde Jungfer aus dem Publikum zum Tanz aufzufordern. Anscheinend hat er sich aber so aus der Fassung gegroovt, dass er bei 2:20 falsch abbiegt und dann die heiße Mieze aus der ersten Reihe holt. In Bezug auf Outfit und Frisur könnte es sich allerdings auch um seine Mutter handeln. Ich habe ja schon öfter angeführt, wie großartig ich das unrhythmische Mitklatschen in deutschen Musiksendungen dieser Zeit finde - aber wie "taktlos" besagte Dame ihr Tanzbein schwingt (und ganz ehrlich: diese Choreo ist wirklich nicht anspruchsvoll), ist einmalig! Besser hätte man es auch nicht in der Dorfdiscokaschemme von Castrop-Rauxel erleben können. Wobei mir vorkommt, dass ich kürzlich bei "Let's dance" eine ähnliche Choreographie mit Höchstpunktebewertung gesehen habe. Aber ich kann mich auch getäuscht haben, da mich die erotischen Reize von Martin ... äh ... Lady in Red doch zu sehr aus der Fassung gebracht haben. 

So, jetzt hör' ich aber auf, sonst muss ich auf FSK 18 umstellen :P